In dieser Reihe suche ich nach dem richtigen Maß zwischen minimalistischen, konzeptionellen Aspekten und gegenständlich-malerischer Bildfindung. Reduktion des Gestischen, Symmetrien, zentrische Kompositionen, sensibel austarierte Farbnuancen und der Blick für das Wundersame im Alltäglichen gehen dabei eine Symbiose ein.
Kernpunkt des Schaffensprozesses ist das Sehen und die Entscheidung, sich dem Sehen mit ganzer Konzentration hinzugeben. Wichtig ist die Selbsterfahrung, den Prozess der Wahrnehmung bereits als kreativen und lebendigen Akt zu entdecken, der durch die eigenen Welt-Entwürfe und dem individuellen Erfahrungshorizont gefärbt ist. Diese Arbeiten erzählen oder proklamieren an der Oberfläche wenig und fordern stattdessen eine kontemplative Auseinandersetzung mit den eigenen Assoziationen und Stimmungen, die in der Bildbetrachtung angestoßen werden.
Zweig
35 x 33,5 cm, Öl auf Holz, 2021
Klassenbild
Drei Bäume
Öl auf Leinwand, 220 x 140 cm, 2019
Frau in Weiß
Amygdala
100 x 80 cm, Öl auf Leinwand, 2020
Zweig
2023 Zweig, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Atelierstaub
Atelierstaub, 70 x 50 cm, Öl und Kohle auf Jutegewebe, 2021
Maske
Maske 60 x 41,7 cm, Öl auf Holz, 2021
Karton
Karton 80 x 80 cm, Öl auf Jute, 2022
Im Raum der Möglichkeiten
Öl auf Leinwand, 100 x 140cm, 2018
Fichte
Fichte, 210 x 150 cm, Öl auf Leinwand, 2021
Schiefer Elternhaus
Verhältnis 1:1, Öl auf Holz, 2020
2019 Schiefer Elternhaus Johannes Gräbner 21,8 x 14,6 cm klein